Bürgerinitiative Einrich - für den Erhalt des Naturparks Nassau

! Keine Windkraft-Industrieanlagen im Einrich !



Neuer Versuch der Verbandsgemeinde durch die Hintertür

Trotz Ablehnung durch die Kreisverwaltung, nimmt nun die Verbandsgemeinde mit Zustimmung des Verbandsgemeinderats das nächste Schlupfloch und möchte niedrigere, dadurch deutlich lautere 200 m Wind-Industrieanlagen im Naturpark Nassau bauen. Zusätzlich dürfen die 200 m Mega-Industrieanlagen näher an die Dörfer herangebaut werden. Der Abstand beträgt nun nur noch 1000 m (vorher 1100 m) und an Gehöfte nur noch 400 m.

Das Wohl der Einricher Bürger scheint hier Niemanden zu interessieren.

Für uns Einricher Bürger bringt dieser neue Vorstoß der Verbandsgemeinde noch mehr Gefahr durch Infraschall, bei Defekt (siehe auch Rubrik "200 m Windrad zerfetzt") erhöhte Unfallgefahr, Trinkwasserverseuchung und auch deutlich erhöhten Lärmpegel, denn größere Flügel bedeuten deutlich mehr Lärm. Was wird passieren: Einricher, die zur Miete wohnen und keine Lust auf diesen Krach oder eine Gesundheitsgefährdung haben, werden in die Verbandsgemeinden Nastätten, Nassau, Bad Ems umsiedeln (warum sind die pfiffiger und bauen keine Windräder???). Das bedeutet, wir werden viel Leerstand in unseren Dörfern haben. Wer möchte das? Ihr Eigenheim oder Ihre Eigentumswohnung wird unverkäuflich! Wer will das sich und seinen Erben antun?

Die Verbandsgemeinde ignoriert nicht nur das Wohl des Einricher Bürgers bzw. der Einricher Bürgerin, sondern nimmt die Zerstörung unserer Natur und unseres Erholungsgebietes Naturpark Nassau und des Jammertals in Kauf. Aber für wen und was?

Für einen Einzigen, der davon profitiert? Den Investor!

Das Wohl der Einricher Bürger scheint hinter dem Wohl des Investors zweitrangig. Wollen wir das?

Wir freuen uns auf Ihre Reaktion.

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Eilmeldung: Banner gestohlen

Ein/e Unbekannte/r hat in der Nacht vom 14.3. auf den 15.3.2018 unser Protestbanner am REWE gestohlen. Wir haben Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Bürgerinitiative wird mittlerweile bestohlen, bedroht und auch die örtliche Presse versucht durch Falschmeldungen (siehe Stizblockade Kemel, mit der wir überhaupt nichts zu tun haben) ein schlechtes Licht auf die Bürgerinitiative zu werfen.

Wir lehnen Gewalt ab. 

Wer auch immer uns bedroht oder Banner stiehlt, der hat die schlechteren Argumente. Diese Versuche ignorieren wir. Wir werden weiterhin für unser Ziel " den Erhalt des Naturparks Nassau" eintreten.

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EILMELDUNG:

Riesenerfolg für den Naturpark Nassau

Zielabweichungsverfahren gestoppt!

Die Verbandsgemeinde wurde bei Ihrem Bestreben ein Zielabweichungsverfahren durchzuboxen am 18. Dezember gestoppt.

Die Ablehnung der Kreisverwaltung wurde durch die nächst höhere Behörde bestätigt. Beide Behörden sprachen sich für den Erhalt des Naturparks Nassau aus. Die Verbandsgemeinde ist somit gescheitert, nachträglich das Bestreben des Investors zu legitimieren. Achtung: der Investor oder die Verbandsgemeinde können noch Klage gegen diesen Beschluss erheben!!!!

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Teilerfolg an alle Mitstreiter, die keine Windindustrieanlagen im Einrich haben wollen.

Die Wortwahl der Verbandsgemeinde gegenüber der Bürgerinitiative wird schärfer. Natürlich motiviert uns alle der jetzige Erfolg und wir bleiben im neuen Jahr weiter dran.

Allen Unterstützern wünschen wir FROHE WEIHNACHTEN und einen GUTEN RUTSCH ins neue Jahr.  In diesem Sinne - auf ein spannendes Jahr 2018.


PS: Herzlichen Dank auch für die Unterstützung bei der Mahnwache am 18. Dezember. Wir werden gemeinsam auch zukünftig Flagge zeigen, auch wenn uns die örtliche Presse nicht wohlgesonnen scheint. Aber endlich bekommt das Thema in der Presse den nötigen Raum!



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Die Bürgerinitiative Einrich - für den Erhalt des Naturparks Nassau möchte mit diesem Statement zum Nachdenken anregen:

 
Aus welchen Beweggründen informiert die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen die EINRICHER-Bürger nicht umfangreich und mit allen zugehörigen Fakten.  

     WARUM?

  
Wie nach der Informationsveranstaltung bekannt wurde, haben verschiedene Bürger seit 2015 in unterschiedlichen Zeitabständen bei der VG sowie bei einzelnen Ratsmitgliedern nachgefragt,  wie denn der aktuelle Sachstand bezüglich der Windkraftanlagen sei? Unisono lautete die Antwort  sinngemäß:  Die Sache ist „vom Tisch“, die Windräder werden nicht gebaut!  

     WARUM?

  
Am 13. November 2017 bekam die Bürgerinitiative Einrich ein 21-seitiges Schriftstück zugestellt,  welches von der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn Kreises stammt.  Datum des Schreibens 14. September 2017. Hierbei handelt es sich um die Ablehnung des  Bauvorhabens Windräder in der VG Katzenelnbogen. In diesem Schreiben an den Investor, Firma Kreuzberger und Spengler Regenerative Energie GmbH u. Co. KG, Rosenweg 8, 78655 Dunningen-Seedorf wird klar und deutlich formuliert, dass der Antrag abgelehnt wird.


Auf der Bürger-Info-Veranstaltung am 17. November 2017 im Dorfgemeinschaftshaus in Herold wurden die  Einricher Bürger erstmals über die Ablehnung informiert. Während des Vortrags von Ingo Bauer, einer der Referenten des Abends, wurden auch die Ablehnungsgründe genannt. Nachfolgend berichtete die Nassauische Neue Presse (Redaktion Limburg/Diez) über diese Ablehnung. Den Presseartikel finden Sie auf unserer Website in der Rubrik „Presse“. Dort finden Sie auch weitere Hintergrundinformationen.


Gegen den Ablehnungsbescheid hat die Fa. Kreuzberger u. Spengler bereits Einspruch eingelegt und wird nun in die nächste Instanz gehen.  Der Verbandsgemeinderat befürwortet den Bau der 5 WIND–INDUSTRIEANLAGEN weiterhin und beschloss am 06.11.2017  in der Verbandsgemeinderatssitzung ein Zielabweichungsverfahren  einzuleiten. Die Abstimmung darüber ist am 18.12.2017. Kommen Sie zur

Mahnwache am 18.12.2017 um 19 Uhr. Treffpunkt: Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, Burgstraße 1.

Dies bedeutet ganz konkret: Der Verbandsgemeinderat wird mit allen ihm zur Verfügung  stehenden Möglichkeiten versuchen, den INVESTOR zu unterstützen!!!  Die stichhaltigen Ablehnungsgründe der Kreisverwaltung scheinen die Ratsmitglieder hierbei nicht im Geringsten zu interessieren ….diese werden einfach ignoriert.


Ein Mitglied des VG-Rates äußerte sich wie folgt:  Wir können uns glücklich schätzen, einen solchen  Investor zu haben, der im Vorfeld die Planungskosten übernommen hat ... allein aus Anstand müssen  wir dem Investor gegenüber diesen Schritt einleiten!  
   
    STOPP !!!     

Parlamentarisch gewählte Vertreter müssen einen Investor unterstützen und nicht die BÜRGER,  die dieses Gremium gewählt haben ?????               Wer kann uns das erklären ?  
  

Ob die Damen und Herren des VG-Rates auch darüber nachgedacht haben, wie es mit dem Anstand gegenüber dem EINRICHER-Bürger aussieht?



Auf der Bürger-Info-Veranstaltung in Herold waren über 250 Einricher Bürger, die das Windradprojekt kritisch sehen. Und es werden immer mehr Einricher, die die Bürgerinitiative unterstützen möchten.

Aber wir Einricher dürfen uns nicht nur Sorgen um die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen machen. Mindestens 23 weitere Mega-Windräder sind um den Einrich herum geplant. Und alle werden für uns Einricher sichtbar sein und uns jeden Abend auf der Terrasse "rot anblinken". Werden die 5 Mega-Anlagen gebaut, wird Rettert schon jetzt umzingelt (aus Holzhausen auf der einen Seite, die 5 Einricher Anlagen auf der anderen Seite) sein. Aber auch aus Hausen über Aar (Gemeinde Aarbergen, Hessen) drohen hohe Anlagen, die an die Grenze zu Eisighofen und Dörsdorf gestellt werden und somit diesen Bereich des Einrichs betreffen. Deshalb hat sich die Bürgerinitiative Einrich mit weiteren Bürgerinitiativen zusammengeschlossen, um den gesamten Rhein-Lahn Kreis und den Naturpark Nassau vor weiteren Monster-Wind-Industrieanlagen zu schützen.


Bitte unterstützen Sie uns.


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Unterschriftensammlung am Katzenelnbogener Weihnachtsmarkt


Die Bürgerinitative informierte am 7.12.2017 die Bürgerinnen und Bürger mit einer Aktion in Katzenelnbogen über die geplanten Windkraftanlagen im Einrich und über das Bestreben des Verbandsgemeinderates,

- trotz Ablehnung des Bauvorhabens durch die untere Naturschutzbehörde,

- trotz Ablehnung durch den Rhein-Lahn-Kreis,

- trotz großer Bedenken vom Landesamt für Bergbau und Geologie aus hydrologischer Sicht

am 18.12.2017 ein Zielabweichungsverfahren für das Bauvorhaben durchzusetzen.

Wir bedauern sehr, dass die Verbandsgemeinde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und gegen den Willen vieler Bürgerinnen und Bürger das Bauvorhaben realisieren möchte. Die Bürgerinitative sammelte bereits mehr als 400 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürger aus dem Einrich, die sich öffentlich gegen den Bau der geplanten Windkraftanalge aussprechen.